Hallo Zusammen!

Ich bin Christine und das ist meine Schwester Katharina. Die letzten sechs Wochen haben wir hier bei Restore verbracht. Durch unsere Freundin Ulla Hogrefe, die hier als Missionarin tätig ist, haben wir von der Organisation gehört und uns für ein kurzes Praktikum „beworben“. Trotz der aktuellen Corona Situation hat Gott dies ermöglicht. Wir beide sind Helga und dem gesamten Team unendlich dankbar, dass wir hier sein durften. Wir kamen mit dem Wunsch, dort dienen zu dürfen und die missionarische Arbeit mit den Romas kennen zu lernen. Doch in Wirklichkeit hat Restore uns mehr gedient, als wir geben konnten. Es ist so prägend zu sehen, wie Menschen mit ihrem ganzen Leben und aus vollem Herzen anderen Menschen dienen. Das Restore-Team hat so viele verschiedene Mitarbeiter, die aus verschiedenen Ländern und Kulturen stammen, aber eines haben sie gemeinsam. Jesus Christus als Herrn und Erlöser. Nur im Hinblick auf ihn, ist ein Mensch fähig, dankbar zu dienen. Die Verse von Philipper 2, 4-8 sind mir in den letzten Wochen besonderes wichtig geworden. Hier heißt es: „Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben. 5 Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild: 6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein. 7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir. 8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.“
 

Abgesehen davon hatten wir so viel Freude an der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen. Wir durften Kinderstunden halten und den Jugendkreis mitgestalten. Auch die Arbeit im Afterschool-Programm hat uns viel Freude bereitet. Die Armut der Romas, sowie die vielen schwierigen Familienverhältnisse waren für uns sehr erschütternd. Ein richtiger Umgang in diesem Bereich ist nicht immer einfach und es bedarf viel Weisheit. Die schönsten und lehrreichsten Zeiten hatte ich immer dann, wenn ich viel Zeit mit den Menschen in ihrer Umgebung verbracht haben. Hier ist mir neu bewusst geworden, wie wichtig es ist, mit den Menschen zu leben, in die man investieren möchte.      
 

Je mehr wir die Kinder und Jugendlichen kennen gelernt haben, desto mehr wuchs unser Anliegen für Sie. Besonders herausfordernd in diesem Bereich war, dass wir zu Beginn kein Wort rumänisch sprachen. Jedoch gibt es eine Sprache, die jeder Mensch auf dieser Welt versteht. Die Sprache der Liebe. Gerade die Kinder haben uns das gezeigt und sie besitzen die Fähigkeit, sich auch lieben zu lassen. Das sollten wir unbedingt von ihnen lernen. Wir sind dankbar für die Zeit, die wir in Rumänien hatten. Vielleicht wird das nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir hier in Rumänien waren. Aber bis dahin wünschen wir dem Team von Restore Gottes Segen. 

Christine und Katharina

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